Brennpunkte

Behinderte Bürgerinnen und Bürger dürfen nicht passieren?

Was für eine Schlagzeile - aber genau diesen Eindruck haben wir, wenn wir uns den Durchgang an der Suderwicher Strasse gegenüber dem Haus, Nummer 103, ansehen. Man steht wirklich davor und kann es kaum glauben. Die maximale Distanz, nach Messung von Jupp Berkel, ist 1,30 Meter. Das ist zu eng für Rollstuhlfahrer (auch Kinderwagen!). Die gesetzten Stangen sind dafür verantwortlich. Aber können Stangen verantwortlich sein?

 

 
Schauen wir uns den Durchgang am Ende der Heidestrasse an: Komisch 1,40 Meter. Geht doch. Wackelt und hat Luft.
 
 
 
 Bericht: Josef Berkel

Gefährliches Ratespiel für Fahrradfahrer

Aus Richtung Suderwicher Straße kommend raten Radfahrer zum ersten Mal, ob nun gerade aus, da müssen sie auf die Fahrbahn und bei Verkehr führt das zu Problemen oder rechts auf dem Bordstein, der zu einer sichereren Fahrt einlädt, weitergefahren werden soll.

 

 

Sollten sie sich für den Bordstein entscheiden, dann haben sie Pech gehabt, denn der ist nicht abgesenkt. Der Bordstein lässt sie nicht mehr herunter. Hart bremsen und Absteigen! Unfallgefahr!

Sollten sie von den Restaurants kommen und die Steigung hochfahren, dann halten sie erst einmal an und fragen sich: Wie geht es denn jetzt hier weiter? Der Schwierigkeitsgrad des Ratespiels steigt durch den Hinweis auf dem Weg, der eigentlich helfen soll, sich jetzt zurecht zu finden, aber der ist ja für die aus der anderen Richtung kommenden Radfahrer gedacht. Oder?

  (Integrierte Lichtleitplanung)

Erinnern Sie sich:

Hartnäckigkeit zahlt sich eben doch aus!
Hallo liebe  Kolleginnen und Kollegen,
im  Frühjahr  2014   bekommt  die  Suderwicher Str.  eine  neue  Lichtanlage !!!!!
(Erfuhr seinerzeit durch Zufall  Josef Berkel von  Herrn  Werner, EUV)


Am 01.12.2009 hat der Umweltausschuss des Rates der Stadt Castrop-Rauxel beschlossen, ein Leitbild zur Beleuchtung der öffentlichen Räume Castrop-Rauxels entwickeln zu lassen. Der Auftrag zur Erstellung des Leitbildes wurde von der Fachhochschule Dortmund, Fachbereich Architektur, Forschungslinie LichtRaum seit Anfang 2010 bearbeitet. Aus diesem Grunde hatte der CDU-Ortsverband Henrichenburg zu einer Bürgerversammlung eingeladen und Herrn Werner vom EUV gebeten, zum Sachstand zu referieren.

Zunächst gab er einen Überblick über den derzeitigen Leuchtenbestand, der zum Teil stark überaltert ist. Er zeigte dann Möglichkeiten auf, diesen Zustand neuesten Erkenntnissen anzupassen und bei einem jährlichen Kostenvolumen von rund 1 Mio Euro auch nach Einsparungen zu suchen.